Hotelburgen prägen das Gesicht von Gran Canaria
18. April 2010
Anscheinend hat man auch auf Gran Canaria die Zeichen der Zeit erkannt und will den Touristen die überhaupt noch kommen mehr bieten als nur Beton Klötze die den Strand und die Landschaft verschandeln.
Wie das Kanaren Internetportal berichtet kommen immer weniger Urlauber auf die Insel im Atlantik und man versucht dem Trend jetzt mit Themenhotels oder Wellness Hotels entgegen zu steuern.
Ob das gelingt dürfte wohl eher zu bezweifeln sein. Man muss natürlich fairerweise sagen, diese Bausünden der 70er Jahre sind nicht nur auf Gran Canaria zu finden und vor allem auch nicht auf die 70er Jahre beschränkt. Wer sich heute das früher eher beschauliche Marbella und die Umgebung ansieht der findet die gleichen schlimmen Auswüchse des Massentourismus wie auf Gran Canaria. Dass es auch anders geht zeigt so eine Insel wie Mallorca, da gibt es natürlich auch Regionen die völlig zugepflastert sind mit Hotelburgen, aber auf der Insel ist ein deutliches Umdenken zu erkennen.
Wer viel Geld für seinen Urlaub ausgibt möchte nicht in Hotelburgen mit 10 oder mehr Geschossen wohnen und auch nicht die Aussicht in einen Hinterhof genießen. Themen- und Wellness Hotels können zwar ein Mittel sein die Urlauber wieder nach Gran Canaria zu locken, aber vielleicht wäre es besser die Bausünden der vergangenen Jahre zu beseitigen und mehr auf Klasse als Masse zu setzen.
Hier gibt es den kompletten Bericht zu Gran Canaria http://www.islacanaria.net/gran-canaria-kaempft-mit-wellness-spa-und-themenhotels-gegen-betonwuesten-17-04-2010-14294.html
