Von Marbella nach Gibraltar

8. März 2010

Gibraltar_a7Bei unserem ersten Urlaub in Andalusien sollte ein Besuch von Gibraltar nicht fehlen und so ging es von unserer  Ferienwohnung bei Marbella in Richtung Süden auf der A7. Leider verwöhnte uns heute das Wetter in Andalusien nicht mit der versprochenen andalusischen Sonne, sondern mit Dauerregen. Zwar nicht mehr so extrem wie in den beiden Tagen zuvor, an denen man kaum ein Fuß vor die Tür setzen konnte, aber es reichte.

hafen_torreguardiaroWer im März nach Andalusien fährt sollte in jedem Fall auch Regenkleidung und gutes Schuhwerk mit nehmen. Das ursprüngliche Andalusien findet man auf unserer Tour von Marbella nach Gibraltar wohl kaum noch. Die A7 ist zwar keine echte Autobahn aber eine zweispurige Schnellstraße, die an der gesamten Küste entlang führt. Man muss hier ziemlich aufpassen, da auch Radfahrer die Schnellstraße benutzten und plötzlich vor einem auftauchen.

An der Straße von Marbella nach Estepona reihen sich Ferienwohnanlagen und Hotels aneinander unterbrochen von einigen kleinen Ladenstraßen und größeren Supermärkten. Der Streifen zwischen der A7 und dem Meer ist nur wenige 100 Meter breit und auch hier Reihen sich die Feriensiedlungen aneinander. Man darf sich die Ladenstraßen übrigens nicht vorstellen wie in Deutschland, sondern eben spanisch.

Estepona

Kurz vor Estepona haben wir die A7 verlassen und sind in den Ort selber gefahren. Das hört sich jetzt vielleicht etwas merkwürdig an, aber es gibt kaum eine Straße die durch einen Ort führt, sondern nur kleine Stichstraßen in die Ferienanlagen. Estepona selber bietet eine lange Strandpromenade mit den diversen Geschäften. Es gibt auch einen kleinen Stadtkern, aber das was wir uns eigentlich unter Andalusien vorgestellt haben, die kleinen verwinkelten Gassen, ist nicht zu finden, dass trifft eigentlich für alle Städte an der Südküste von Andalusien vor die wir bisher gesehen haben. Der Hafen von Estepona ist auch ganz schön und bietet einige spanische und internationale Bars und Restaurants.

Torreguadiaro

Unsere nächste Station auf der Tour von Marbella nach Gibraltar ist der Yachthafen Torreguardiaro. Run um den Hafen liegen etliche exklusive Ferienwohnungen. Man kann hier toll über die diversen Stege und Molen flanieren und sich die edlen Yachten im Hafen ansehen. Jetzt wurde es zudem Zeit für einen kleinen Imbiss. Die am Hafen verteilten Restaurants und Bars laden zum verweilen ein.

Gibraltar die Südspitze Europas

gibraltarVon Torreguardiaro geht es weiter über die A7 in Richtung Gibraltar, da sich die Autopista hier von der Küste entfernt ist auch die Bebauung deutlich geringer und man fährt durch eine hügelige Landschaft mit Orangen und Zitronenplantagen, die nur selten von einer Ferienanlage unterbrochen wird. Über die N351 geht es dann endlich direkt in Richtung Gibraltar. Den an der Grenze liegenden spanischen Ort La Linea kann man getrost links liegen lassen. Wer nach Gibraltar rein will sollte übrigens seinen Personalausweis dabei haben, denn Gibraltar gehört zu Großbritannien. Über kleine sich durch Gibraltar schlängelnde Straßen geht es dann zur Südspitze des Felsens von Gibraltar. In Gibraltar selber kann man noch verschiedene Militärmuseen der Engländer besuchen und überall finden sich alte Festungsanlagen, die auf die kriegerische Vergangenheit des winzigen Landzipfels hinweisen.

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Von Reisen | Kategorie: Andalusien


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