Strandurlaub auf den Kapverden
1. April 2010

Cap Verden Strandurlaub
Die Inselgruppe der Kapverden im Atlantischen Ozean ist ein idealer Ort zum Baden und Surfen. Cap Verde liegt am Rande der afrikanischen Sahelzone, die sich durch sonniges und niederschlagsarmes Wetter auszeichnet. Auf den Inseln scheint die Sonne im Durchschnitt an 350 Tagen im Jahr. Gleichzeitig ist die Luftfeuchtigkeit mit 40 bis 60 % nicht zu hoch und es weht immer eine angenehme Seebrise. Die Wassertemperatur auf Cap Verde sinkt selbst im Winter nie unter 20 ºC, d. h., es ist deutlich wärmer als auf den Kanarischen Inseln. Der Nordostpassat, der in der Zeit von etwa Oktober bis Mitte Juli weht, sorgt für prächtigen Wellengang, der besonders bei den zahlreichen Surfern sehr beliebt ist. Ein Extrabonus ist das kristallklare, unverschmutzte Wasser vor Cap Verde.
Das Eingangstor für viele Flüge zu den Kapverden ist der internationale Flughafen auf der kleinen Insel Sal. Diese Insel ist flach und landschaftlich nicht besonders interessant. Die meisten Touristen verbringen daher ihren Urlaub auf anderen Inseln des Archipels. Trotz seiner geringen Größe ist Cap Verde ein interessanter Urlaubsort, da jede Insel ihren eigenen individuellen Charakter hat. Besonders Tauchsportler, Schnorchler und Hochseeangler werden sich dort wie im Paradies fühlen. Neben den Surfern ist Cap Verde auch für Drachenflieger und Paraglider interessant, da hier ein stetiger, immer aus der gleichen Richtung kommender Wind weht.
Die Kapverdischen Inseln sind für den Tourismus noch nicht so erschlossen wie andere, vergleichbare Ziele. Für Flüge auf die Kapverden braucht man ein Visum. Bis jetzt kommen im Jahr gerade mal 70.000 Touristen nach Cap Verde. Das hat Vor- und Nachteile. Von Vorteil ist, dass die Menschen freundlich und aufgeschlossen sind und noch nicht so aufs Geldverdienen aus sind wie anderswo. Auch ist die Landschaft noch nicht so mit Hotelbauten zersiedelt und das Wasser ist sauber. Man kann am Leben der einheimischen Bevölkerung teilhaben, die landestypische Musik hören und die landestypischen Gerichte essen. Von Nachteil ist dagegen, dass noch nicht alles so gut organisiert ist, wie anderswo. Unterhaltung wie im Ballermann auf Mallorca sucht man hier vergebens. Auch ist besonders für Individualreisende wichtig, dass sie sich wenigstens etwas auf Portugiesisch verständigen können, da abseits der Hauptstadt oder größeren Hotels kaum englisch oder gar deutsch gesprochen wird.
